MTB 28. Oktober 2009 Grüne Liste Schriesheim
Die Grüne Liste fordert:
Der "Passeinkreisel" muss sicherer werden!
Auf unserer Veranstaltung "Sichere Fußwege" Anfang des Jahres diskutierten wir mit Eltern über neuralgische Stellen für Kinder im Schriesheimer Straßenverkehr. Besonders der "Passeinkreisel" wurde von den Eltern als sehr gefährlicher Abschnitt des Schulweges eingestuft, weil der kleine Kreisel für die Kinder schwierig sicher zu queren ist. Wie versprochen, haben wir Verbesserungsvorschläge erarbeitet.
Die Verwaltung hat unseren Antrag an die für Schriesheim zuständige Verkehrsbehörde, das Straßenverkehrsamt beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis weitergeleitet. Wir als Antragsteller werden benachrichtigt, wenn die nächste Verkehrstagfahrt stattfindet. Zu Ihrer Information hier im Wortlaut der Antrag der Grünen Liste Schriesheim:
Antrag zur Anbringung von Fahrbahnmarkierungen und sonstigen sicherheitsrelevanten Maßnahmen mit der Bitte um Begutachtung bei der nächsten Verkehrstagfahrt
Der Kreisel an der Passein wird von vielen Fußgängern, insbesondere von Schülern auf dem Weg ins Kurpfalz-Schulzentrum stark frequentiert. Dort ist die Querung für Fußgänger, besonders für "langsame Verkehrsteilnehmer" wie Schüler im Grundschulalter, Eltern mit Kinderwagen und mobilitätsbehinderte Menschen sehr gefährlich.
Zwar gibt es vier Übergänge in Form von Verkehrsinseln mit aufgepflasterten Mittelstreifen, die allerdings durch die motorisierten Verkehrsteilnehmer in ihrer Funktion als verkehrsberuhigendes Element nicht ausreichend wahrgenommen werden. Stattdessen stoppen die Autofahrer meist nicht, um die Fußgänger der Straßenverkehrsordnung gemäß queren zu lassen, sondern fahren zügig in den Kreisel ein und aus. Außerdem unterschreiten die Kraftfahrer durch die an dieser Stelle bestehende Enge den notwendigen Seitenabstand zu Fußgängern, die sich auf Straßenniveau befinden, und gefährden diese.
Der Bereich des Passein-Kreisels sollte für alle Verkehrsteilnehmer eine sichere Möglichkeit zur Querung bieten. Dieser Weg, der auf dem Schulwegeplan vorgegeben ist, muss gewisse Sicherheitsstandards erfüllen. Viele gefahrenträchtige Situationen, die wir selbst beobachtet haben, sowie von Eltern geschilderte "Beinaheunfälle" zeigen dringenden Handlungsbedarf. Unsere Optimierungsvorschläge sind:
- Fußgänger sollten durch aufgebrachte Leitlinien (Fußgängerfurten) quer zu den vier aufgepflasterten Mittelstreifen den kürzesten und sichersten weg zur Überquerung aufgezeigt bekommen. Gleichzeitig würde sich durch diese Fahrbahnmarkierungen die Aufmerksamkeit der Autofahrer erhöhen.
- Vier Piktogramme mit dem Gefahrenzeichen "Kinder" (Verkehrszeichen 136) sind auf den vier einmündenden Straßen aufzubringen.
- Zum Leiten des Fußgängerverkehrs und zur Vermeidung gefährlicher Überquerungen sollten "Gelbe Fußstapfen" auf den Gehwegen angebracht werden.
- Die Bepflanzung der Verkehrsinseln wäre ein optisch ansprechender Blickfang für alle Verkehrsteilnehmer, vorsichtiger zu sein.
Im Interesse besonders unserer schwächeren Verkehrsteilnehmer wären wir für eine zügige Bearbeitung unseres Anliegens dankbar.
Für die Grüne Liste Schriesheim
Dr. Barbara Schenk-Zitsch
Wolfgang Fremgen





























