MTB 23. März 2011 Grüne Liste Schriesheim
Unermessliches Leid in Japan: Fukushima darf nicht folgenlos bleiben
Von Dr. Barbara Schenk-Zitsch
Wir sind über die Nuklear- und Naturkatastrophen und das Leid der Menschen in Japan fassungslos und tief erschüttert. Das Atomkraftwerk in Fukushima, im hoch technisierten Japan -vergleichbar mit Atomkraftwerken in Philippsburg und Biblis- zeigt: Es gibt kein „Restrisiko“. Sicher ist nur das Risiko. Im Ernstfall ist die Atomenergie weder durch Sicherheitstechnik noch von Menschenhand beherrschbar.
Eines darf auch nicht vergessen werden: Die Endlagerung des Atommülls ist ungelöst. Atommüll strahlt über mehrere Millionen Jahre (!!) und ist eine schwere Hypothek für künftige Generationen. Es gibt weltweit kein Endlager, in dem Atommüll sicher gelagert werden kann. Jeder zusätzliche Tag, an dem die Atomkraftwerke laufen, produziert mehr Atommüll.
Das Moratorium von CDU und FDP ist eine Mogelpackung. Die Laufzeitverlängerung von 12 Jahren muss sofort aufgehoben werden! Das Argument, bei Abschaltung der Kernkraftwerke werde der Strom teurer, stimmt nicht, da bereits heute schon in Deutschland mehr Strom produziert wird, als wir brauchen.
Der GEO- Report vom April 2011 „Woher der Strom der Zukunft kommt“ belegt durch Studien: Schon 2050 könnte sich Deutschland, sogar Europa, zu 100% mit Ökostrom versorgen- ohne Abstriche bei Lebensstil und Wirtschaftskraft.
Jetzt!
Am Sonntag, 27. März wird der neue Landtag von Baden-Württemberg gewählt. Für Bündnis 90/Die Grünen kandidiert wieder Uli Sckerl, der unsere Region schon seit 2006 im Landtag vertritt.
Ich kenne Uli Sckerl seit 1999, seit meiner ersten Gemeinderatskandidatur für die Grüne Liste Schriesheim und bin ein überzeugter Anhänger seines wirklich unermüdlichen Engagements und seiner politischen Inhalte. Für mich ist er ein allzeit zuverlässiger Ansprechpartner und ehrlicher Ratgeber. Die Sorgen und Nöte der Bürger berühren ihn wirklich und er versucht, wenn möglich, zu helfen; das habe ich öfter erlebt. Wann er einmal zur Ruhe kommt, ist mir rätselhaft- wenn ich ihm spät abends eine Mail schreibe, kommt es nicht selten vor, dass er sie noch vor Mitternacht beantwortet.
Als grüner Abgeordneter kümmert er sich besonders um Zukunftsthemen wie Klimaschutz, Ausstieg aus der Atomkraft, Bildung, gesundes Essen ohne Gift und Gentechnik und um Bürgerbeteiligung. Meine Erfahrungen mit Uli Sckerl sind durchweg positiv, weil er Kriterien erfüllt, die mir bei Menschen wichtig sind: Zuverlässigkeit, Fleiß, Ausdauer und Engagement.
Gehen Sie am 27. März wählen und bestimmen Sie mit, wer Sie in den kommenden fünf Jahren im Landtag Baden-Württemberg vertritt, denn
„ Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: Er dient der herrschenden Partei!“ (Max Frisch)






























