MTB 19. Oktober 2011 Grüne Liste Schriesheim
Schriesheimer Jubiläums-Kulturherbst: „KRÖHNERTs KRÖNUNG" mit REINER KRÖHNERT am Samstag, 22. Oktober in Majers Weinscheuer (21€)
Von Dr. Barbara Schenk-Zitsch
WENN Sie die bittere Erfahrung gemacht haben, dass das Programm der Bundesregierung wie abgestandener kalter Kaffee daherkommt, einer einzigen zusammengerührten Brühe gleichkommt, daher nicht die Bohne genießbar, so dass man sich schon fragen muss, ob die noch alle Tassen im Schrank haben, DANN greifen Sie doch zur Krone des politischen Kabaretts und genießen einfach „KRÖHNERTs KRÖNUNG“...
Mitwirkende: Angela Merkel - Winfried Kretschmann - Jürgen Trittin - Daniel Cohn-Bendit - Friedrich Merz - Wolfgang Schäuble - Michel Friedman - Rüdiger Safranski - Dieter Bohlen - Hans-Dietrich Genscher - Hans-Jochen Vogel - Rita Süßmuth - Boris Becker - Ronald Pofalla - Peter Hintze - Papst Benedikt - Gerhard Schröder - Daniela Katzenberger - Erich Honecker.
WENN Sie die bittere Erfahrung gemacht haben, dass das Programm der Bundesregierung
- wie abgestandener kalter Kaffee daherkommt
- einer einzigen zusammengerührten Brühe gleichkommt
- daher nicht die Bohne genießbar
- so dass man sich schon fragen muss, ob die noch alle Tassen im Schrank haben
- also eine einzige Luftnummer mit deutlich überschrittenem Verfallsdatum ist
-
DANN greifen Sie doch zur Krone des politischen Kabaretts und genießen einfach „KRÖHNERTs KRÖNUNG“ (Hier sind die Nummern noch Programm!)
- ausgereift zubereitet, daher vollmundig im Geschmack
- ungefilterter Genuss in Spitzenqualität
- elegant, würzig, meisterhaft vollendet
- garantiert kokainfrei weil 100 % entcomedysiert
- eine exklusive Mischung mit der ganz besonderen Note
- UND
- bei ihr können Sie tatsächlich und wahrhaftig noch aus dem Satz lesen…
- obwohl extra stark aufgegossen, können Sie trotzdem der Sache noch immer auf den Grund seh´n …„KRÖHNERTs KRÖNUNG“ ist also bestens empfohlen
- FÜR
- den ausgesprochenen Feinschmecker, dem jede noch so ausgeklügelte Nuanceregelrecht auf der Zunge zergeht
- den krönenden Abschluss eines langen Tages – durchaus auch für gekrönte Häupter
- den bewussten und stillen Genießer, damit er hinterher wieder hellwach undausgeschlafen ist!
Presse:
Die Kanzlerin, der baden-württembergische Ministerpräsident, Finanzminister Schäuble, Ex-Regierungschef Gerhard Schröder und der Papst zu Gast in Wendlingen - und auch noch alle auf einer Bühne? Dieses hochkarätige Zusammentreffen kann nur einer einfädeln: Reiner Kröhnert. Sich verwandeln, das kann Kröhnert wie kein zweiter. Bis ins kleinste Detail imitiert er Winfried Kretschmanns Timbre, seine Sprechpausen und den schwäbischen Zungenschlag, Michel Friedmans Schlafzimmerblick, Gerhard Schröders „Gib-Gas-Gerd“-Attitüde oder Angela Merkels verschämt-listigen Blick aus den Augenwinkeln. Bei seinem neunten Solo-Programm setzt Kröhnert auf einzelne, aufs feinste ausgetüftelte Nummern, in denen er köstliche Konstellationen heraufbeschwört: Kretschmann, Trittin und Cohn-Bendit trällern mehrstimmig in Grün. Virtuos parodiert Reiner Kröhnert, sorgfältig arbeitet er die charakteristischen Eigenheiten in Tonlage, Stimme und Satzbau heraus. Sprachgenial und wortsensibel lauscht er den Bedeutungen nach. Gezielt setzt er Versprecher wie „Herzensanlügen“. Reiner Kröhnert ist blendend informiert. Hintergründig und pointiert setzt er die Herrschaften in Szene, genüsslich enthüllt er kleine Schrullen und Marotten, messerscharf und bitterböse analysiert er amoralisches und sittenloses Verhalten. Wo nur hat die CDU ihr C versteckt und wohin ist der SPD ihr S abhanden gekommen? In einem Land, „in dem überall der Bimbes fließt“ und in dem er den Finanzminister sagen lässt: „Nach oben hin ist der Verschuldung keine Grenze gesetzt.“
Entlarvende Stunden
Zwei Stunden lang kriecht Reiner Kröhnert in die Haut der Prominenz und entlarvt scharfzüngig Egoismus, Eitelkeit, Machthunger und Arroganz. Sehr genau beobachtet er das politische Geschehen in Deutschland und stellt fest: „Erst schließen wir die Augen und dann sehen wir weiter.“ Und abschließend empfiehlt er Politikern als Maxime für ihr Handeln: „Tu nichts, aber tu so, als hättest du alles getan.“Artikel vom 08.10.2011 © Eßlinger Zeitung










































