drucken
Bilderleiste
Zehn Jahre Schulsozialarbeit in Heidelberg - Eine einzige Erfolgsgeschichte. Foto: Alexandra H. by Pixelio
Dr. Barbara Schenk-Zitsch: 'Unterstützen Sie die Petition für die Barrierefreiheit auch für Fernbuslinien!'
Verlegung von Stolpersteinen in Schriesheim: An die Vergangenheit erinnern - Lehren für die Zukunft ziehen!
Neues von Jana Sailer aus Tansania
  
CDU-Fraktion im Gemeinderat betreibt Blockadepolitik anstelle von Sachpolitik!
Grüne Liste Schriesheim im Gemeinderat fordert  die Einstellung eines Schulsozialarbeiters!
Sonderseite der RNZ vom 5.4.12 zum Thema 'SchulsozialarbeiterIn' in Schriesheim
Robert Hasenkopfs Haushaltsrede am 28. März 2012
Grüne Liste - Fraktion äußer sich positiv zum geänderten Entwurf des städtischen Haushaltes 2012! Foto: -TIN
Mitglieder der Grünen Liste Schriesheim besuchen das Jugendhaus. Foto: Lewe
Die Grünen sind die wahre Mittelstandspartei! Foto: Gerlinde Gregor
Unterstützen Sie als Stifter eine Solarstromanlage auf dem Schriesheimer Rathausdach!
Werden Sie Mitglied bei der Grünen Liste Schriesheim!
Großes RNZ-Interview mit Christian Wolf am 03.01.2012
RNZ-Jahresgespräch mit Bürgermeister Hansjörg Höfer. Foto: Kreutzer
Antrag der Grünen Liste auf Nachhaltige Beschaffung. Foto: Thomas Siepmann/pixelio
30 Jahre GRÜNE LISTE SCHRIESHEIM - Bild- und Textdokumente der Anfänge der Schriesheimer Grünen!
Grünes Kommunalwahlprogramm 2009
Wolfgang Fremgen
Wolfgang Fremgen

MTB 10. August 2011 Bündnis 90/Die Grünen

Die Lösung für Stuttgart 21?

Von Wolfgang Fremgen

Die Präsentation des Ergebnisses des in der Schlichtung zwischen Gegnern und Befürwortern von Stuttgart 21 unter Führung von Heiner Geißler vereinbarten Stresstests ist zu Ende. Die Bewertung ist je nach Standpunkt unterschiedlich. Während sich die Deutsche Bahn AG sowie die Bundesregierung und die SPD in der Landesregierung mit der von der Schweizer Firma SMA testierten „optimalen Leistungsfähigkeit“ zufrieden geben und am Tiefbahnhof in Stuttgart festhalten wollen,  sagen die GRÜNEN, dass nur eine wirtschaftliche und verkehrliche Premiumqualität des Bahnhofs dieses Milliardenprojekt rechtfertigt.

Ist der politische Stress nach dem Stresstest vorbei?

Das Schlichtungsverfahren, das mit dem vereinbarten Stresstest den Streit um Tiefbahnhof oder Kopfbahnhof beenden sollte, hat bisher zu keiner Befriedung des Streits geführt. Die Deutsche Bahn AG als Bauherrin beharrt auf dem Weiterbau von Stuttgart 21 und hat mittlerweile auch Aufträge in Höhe von 700 Millionen EURO vergeben. GRÜNE und SPD in Stuttgart streben weiterhin eine Volksabstimmung im Herbst an, um den Souverän endgültig über die Kostenbeteiligung des Landes entscheiden zu lassen. Der Stress geht jedoch weiter.   

„Frieden in Stuttgart“ - Der Kompromissvorschlag Heiner Geißlers

Kurz vor Ende der Schlichtungsveranstaltung hat Schlichter Heiner Geißler überraschend einen Kompromiss im Streit um das Stuttgarter Bahnhofsprojekt vorgelegt. Der Plan sieht einen Kombi-Bahnhof für Stuttgart vor: einen Tiefbahnhof für den Fernverkehr und einen verkleinerten Kopfbahnhof für den Nahverkehr. Die Kompromisslösung, die Heiner Geißler zusammen mit dem renommierten Schweizer Verkehrsberatungsbüro SMA erstellt hat, ist es zumindest wert, ernsthaft geprüft zu werden. Denn laut Angaben der Verkehrsexperten aus der Schweiz wäre eine solche Lösung billiger und könnte den gesellschaftlichen Konflikt um Stuttgart 21 lösen. Dann hätte allerdings die Bahn den Bau- und Vergabestopp verlängern sollen anstatt Fakten zu schaffen in Form von Vergaben in Höhe rund eines Viertels der durch die Deutsche Bahn zu erbringenden Investitionssumme.     

Zur Kostenexplosion bei Großprojekten

Wie der grüne Landtagsabgeordnete Uli Sckerl vergangene Woche in der Lokalpresse mitgeteilt hat, werden die Kosten für den Bau des Branichtunnels in Schriesheim um etwa 30 Prozent (!!!) steigen. Statt der ursprünglich zugrundegelegten 63 Millionen EURO soll er „aus heutiger Sicht“ etwa 85 Millionen EURO kosten. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass die Deutsche Bahn bei Stuttgart 21 Kostenrisiken geschönt hatte, um nicht über den vereinbarten Kostenrahmen von 4,526 Milliarden EURO zu kommen. Wer sollte denn bei einem Projekt dieser Größenordnung jetzt noch daran glauben, dass der vereinbarte Kostenrahmen über die jahrelange Bauphase hinweg nicht überschritten wird, wenn es schon beim vergleichsweise geringen Bauvolumen des Schriesheimer Branichtunnels zu solch einer immensen Kostenexplosion kommt?

Die Lösung ist eigentlich ganz einfach: Die Deutsche Bahn als Bauherrin soll für die Überschreitung der Kostenobergrenze bürgen

Der von Heiner Geißler vorgeschlagene Kombibahnhof für Stuttgart sollte ernsthaft geprüft werden, zumal die Schweizer Bahnexperten sagen, dass diese Lösung kostengünstiger wäre. Ein interessanter Vorschlag wurde in der „Financial Times Deutschland“ erörtert: Die Bahn darf den Kombibahnhof bauen. Weil sie den Stresstest bestanden hat und - mit Korrekturen - einen annehmbaren Betrieb mit mehr Zügen erlaubt. Nur eine Bedingung muss der Konzern als Bauherr erfüllen: Er muss für die eigenen Kostenkalkulationen geradestehen. Konzernchef Grube soll dafür bürgen, dass die vertragliche Kostengrenze nicht überschritten wird. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, nicht aber bei Stuttgart 21, das vom Staatskonzern Bahn mit Steuermilliarden gebaut wird. Denn die SteuerbürgerInnen  müssen nach jetzt geltendem Recht für Kostenrisiken geradestehen und nicht die Deutsche Bahn.

Seminarangebot der Heinrich-Böll-Stiftung in der Region Neckar-Bergstraße! Hier informieren und anmelden!
Franziska Brantners Bewerbungsschreiben um die Bundestagskandidatur im Wahlkreis Heidelberg. Foto: Peter Dorn
Uli Sckerl MdL zur Einführung der Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg
Streit um das Betreuungsgeld. Foto: Rike by Pixelio
Grüner leben an konkreten Beispielen. Foto: Rita Thielen by Pixelio
Der Ministerpräsident will Bürger treffen: Winfried Kretschmann besucht am 3. Mai den Rhein-Neckar-Kreis – Bürgerbegegnung in der Weinheimer Stadthalle
'Kristina Schröder? Nicht meine Ministerin!' Die Familienministerin steht wegen ihres Buchs und des Betreuungsgeldes in der Kritik. Unterstützen auch Sie einen offenen Brief.
Ein Jahr Grün-Rot: Grüne und SPD laden zur BürgerInnen-Konferenz mit Winfried Kretschmann und Nils Schmid
BILD-Zeitung? Nein Danke! Lehnen Sie die Zustellung einer kostenlosen BILD-Ausgage ab!
Baden-Württemberg bezuschusst Eco-Fahrttrainings mit € 30,--
Werde Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN!
Tanken so teuer wie noch nie – Rettet uns die Erhöhung der Entfernungspauschale? Foto: F. Dominik by Pixelio
Sunblocker Rösler treibt die Solarindustrie in den Ruin
Viel Geschafft! Ein Jahr Grün-Rot: Politik für die Menschen im ganzen Land – Die wichtigsten Erfolge. Foto: Heike by Pixelio
Elektromobilität: Klimaschutz nur mit zusätzlichen erneuerbaren Energien. Foto: Clipdealer
Gestückelte Parteispenden: Unternehmen und Verbände hebeln Transparenzregeln aus
Bilanz des Scheiterns: Schwarz-Gelb droht Energiewende an die Wand zu fahren! Foto: Norbert Staub by Pixelio
Zum neuen GREENPEACE-Ratgeber 'Essen ohne Pestizide'
Machen Sie mit bei den Nachhaltigkeitstagen in Baden-Württemberg am 20. und 21. April 2012!
Spenden Sie für den grünen Wahlkampf!
30 Grüne Jahre gleich 30 Grüne Geschichten: In 30 Teilen erzählen wir die Geschichte unserer Partei.