MTB 9. Februar 2011 Grüne Liste Schriesheim
Politischer Aschermittwoch: "stark statt mächtig"mit Hans-Peter Schwöbel
Von Dr. Barbara Schenk-Zitsch
Hans-Peter Schwöbel empfiehlt, stark werden zu wollen, statt nach Macht zu streben. Stärke sieht er als Persönlichkeitsqualität, Macht eher als Eigenschaft von Ämtern, Positionen und Strukturen. Kunst kann dabei helfen. Zu den Aufgaben von Satire und Poesie, von Denk-, Fühl- und Sprachpflege gehört, die Individuen zu stärken im Spannungsfeld gesellschaftlicher Macht. Persönlichkeitsstärke, verbunden mit der Kraft zur Solidarität, sieht Schwöbel als Beitrag zur Überwindung von Resignation und Rücksichtslosigkeit. Ökonomie, Politik, Wissenschaft, Pädagogik, Alltagskultur und Kunst legitimieren sich ausschließlich als Beiträge zum Aufrechten Gang.
In der Presse kann man über Schwöbel folgendes lesen:
Dr. Alexander Kissler, Literaturwissenschaftler, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG: „Schwöbels Texte sind Orchideen. Das lange Gedächtnis, das hinabreicht in die Falten der Flussauen wie in die Biegungen und Stauungen der Sprechmelodie, ist Schwöbels Hoffnungsort. Dort können wir Nahrung finden für den Kampf wider das Geistlose.“
Michael Kochendörfer, Freier Journalist: „Hans-Peter Schwöbel ist ein großer Mann des Geistes und des Wortes. Er bildet, verzaubert und unterhält gleichermaßen.“
Sabine Tahi, MANNHEIMER MORGEN: „Fast singt er seine Texte. Anmutig, gedichtartig. Zur dunkel modulierten Stimme bewegt sich sein Körper sacht. Dann Themenwechsel, kaskadenartig strömen Worte hervor, überholen sich schier, tanzen miteinander. Er lässt sich die Wortschöpfungen auf der Zunge zergehen, schmeckt sie regelrecht. Die Zuschauer folgen ihm gebannt auf seinen teils verschlungenen Wegen. Sie schätzen den differenzierten Stil Schwöbels: gefühlig, intellektuell, anspruchsvoll.“










































