MTB 05. August 2009 Grüne Liste Schriesheim
Karla Schefter aus Afghanistan zurück: Das Hospital läuft weiter mit voller Kraft
„Die Not leidenden Menschen in Afghanistan finden seit 1989 Hilfe im Chak-e-Wardak Hospital. Mehr als 70.000 Patienten, davon etwa 70% Frauen und Kinder sind es im Jahr. Noch immer ist das Land nach über 30 Jahren Kriegswirren vielfach zerstört, es fehlt hauptsächlich auf dem Lande an allem. Das Hospital ist auch aus diesem Grunde sehr wichtig. Bitte unterstützen Sie meine Arbeit für die Menschen in Afghanistan. Bereits mit kleinen Beträgen kann man viel bewirken. Ihre Spende kommt den Bedürftigen auf dem direkten Wege zu. Mit ganz herzlichem Dank für Ihre Hilfe.“
Zur Erinnerung:
Karla Schefter war schon zweimal auf Einladung der GRÜNEN LISTE in Schriesheim zu Gast und berichtete über ihre Arbeit in Afghanistan. Sie wurde vielfach für ihr humanitäres Engagement ausgezeichnet; 1993 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande, 2001 mit dem „Charity-Bambi“, 2004 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und 2007 mit der Ehrennadel der Stadt Dortmund.
Frau Schefter war, bevor sie nach Afghanistan ging, 18 Jahre als leitende OP-Schwester in den städtischen Kliniken der Stadt Dortmund tätig. Ihr einzigartiges, nunmehr schon fast 18jähriges humanitäres Wirken in Afghanistan, der Aufbau und die Leitung eines der besten Krankenhäuser Afghanistans im ländlichen Raum unter schwierigsten Bedingungen, fand mit dieser Auszeichnung eine weitere Würdigung.
Das Konzept der Projektleitung geht auf!
Aus der Projektinformation des Chak-e-Wardak Hilfprojekts, Sommer 2009:
Auch in der aktuell schwierigen Situation im Umfeld von Chak hält der Patientenstrom auf dem erreichten hohen Niveau an. Im laufenden Jahr werden monatlich wieder mehr als 7000 Patienten nahezu kostenlos im Hostital versorgt. Eine Hilfe auch für die Ärmsten der Provinz Chak.
Die von Karla Schefter praktizierte Projektführung steht ganz im Einklang mit der heutigen offiziellen Haltung der Bundesrepublik Deutschland, in dem Bestreben, den zivilen Aufbau des Landes zu fördern:
Comprehensive Approach d.h. Eingehen auf die Nöte Afghanistans, um dadurch einen größtmöglichen Nutzen für dieses Land zu erzielen und Afghan Face/ Local Ownerschip, d.h. Projekte so im Land verankern, dass die Bevölkerung des Landes in die Realisierung und Durchführung einbezogen ist, sich mit den Projekten identifiziert.
Das Hospital läuft uneingeschränkt weiter, auch wenn Karla Schefter momentan aus Sicherheitsgegebenheiten als Europäerin nicht nach Chak einreisen kann, sondern von Kabul und Deutschland aus agieren muss. Es ist beeindruckend wie ihre Mitarbeiter vor Ort weiter solide und willig arbeiten, um den gesamten Betrieb des Hospitals im Sinne von Karla Schefter aufrecht zu erhalten.
Diese Situation ist natürlich schwierig, aber „geht nicht“ gilt nicht, sondern „wie geht es unter den gegebenen Möglichkeiten trotzdem?“ ist angesagt, treu dem afghanischen Sprichwort: „Über jeden Berg führt ein Weg“
Das Hospital wird, abgesehen von gelegentlichen zweckgebundenen Zuwendungen anderer Organisationen und Behörden, ausschließlich privat finanziert.
Spendenkonto : C.P.H.A. e.V. Kontonummer 181 000 090
Sparkasse Dortmund, BLZ 440 501 99
Internet : www.chak-hospital.org
Dr. Barbara Schenk-Zitsch









































