MTB 02. Juni 2010 Bündnis 90/Die Grünen
Grüne so beliebt wie noch nie – Schwarz-Gelb stürzt auf Zehn-Jahres Tief ab!
Von Wolfgang Fremgen
Auch nach den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen sacken die Umfragewerte für Schwarz-Gelb weiter in den Keller, die Grünen sind so beliebt wie noch nie und werden auch für Wählerschichten wählbar, die bisher nicht zu ihrer Stammwählerklientel gezählt haben. Laut stern-RTL-Wahltrend vom 19. Mai kommen Union und FDP nur noch auf 38 Prozent Zustimmung bei der Bevölkerung, für Bündnis 90/Die Grünen würden sich 16 Prozent der Bürgerinnen und Bürger entscheiden. Im „Stern-RTL-Wahltrend“ ist es der schlechteste Wert für das schwarz-gelbe Lager seit Anfang 2000. Man erinnere sich an das Ergebnis der Bundestagswahlen 2009: Union und FDP holten zusammen 48,4 Prozent, die Grünen 10,7 Prozent der Zweitstimmen.
In Baden-Württemberg nahe an den 20 Prozent
Auf Landesebene kommen die GRÜNEN allen Umfragen immer näher an die 20-Prozent-Marke heran, nur noch ganz knapp hinter der SPD. Wer hätte dies bei Gründung der Partei der Partei vor 30 Jahren gedacht?
GRÜN wächst – auch an Mitgliedern
Seit dem großen Wahlerfolg von Bündnis 90/Die Grünen bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen mit einem Zweitstimmenanteil von 12,1 Prozent gegenüber 6,2 Prozent bei den Landtagswahlen 2005 wollen auch immer mehr Bürgerinnen und Bürger Mitglied bei der grünen Partei werden. Allein beim Bundesverband der GRÜNEN sind in den vergangenen Tagen mehr als 300 neue Mitgliedsanträge eingegangen. 2,6 Prozent Stimmenzuwachs bei der Bundestagswahl im Herbst 2009 auf 10,7 Prozent und jetzt in Nordrhein-Westfalen um 5,9 Prozent auf 12,1 Prozent verweisen auf einen anhaltenden Wachstumstrend.
Welche Ursachen hat das Stimmungshoch der GRÜNEN?
Die Zustimmung zu GRÜNER Politik wächst stetig. Egal ob es sich um Schul- und Bildungspolitik, Gesundheits-, Finanz- und Wirtschaftspolitik, Energie- und Umweltpolitik dreht, immer vertreten GRÜNE innovative politische Ideen, die in der Bevölkerung mittlerweile mehrheitsfähig sind. GRÜNE sind jetzt auch für Wählerschichten wählbar, die bisher nicht unbedingt zur grünen Wählerklientel gehört haben. Dazu zählen Wertkonservative aus den Unionsparteien, die die Umweltpolitik unserer Partei schätzen, Liberale, die die Wahrung der Bürgerrechte bei den GRÜNEN am besten aufgehoben sehen sowie Sozialdemokraten, denen die innovative Wirtschaftspolitik der GRÜNEN gefällt. Hinzu kommt, dass offenkundig immer mehr Menschen uns GRÜNE nicht nur durch ihre Wahlstimme unterstützen, sondern aktiv als Mitglied eine bessere Politik als die von Schwarz-Gelb mitgestalten wollen. Im Gegensatz zu anderen Parteien setzen GRÜNE voll auf Bildung und regenerative Energien als Zukunftschancen in unserer Gesellschaft. Angesichts von Klimawandel, Finanzkrise, Schuldenfalle Bildungsnot und drohender Abkehr von Atomausstieg finden offensichtlich immer mehr Menschen, dass wir GRÜNEN den Unterschied machen.










































