ZUR ÖKOSTROMBLOCKADE VON CDU UND FREIEN WÄHLERN
Anlässlich der letzten Sitzung des Schriesheimer Gemeinderats am 23. November 2011 lehnte eine Blockademehrheit aus CDU und Freien Wählern einen Antrag der Verwaltung ab, einen Anteil von Ökostrom am städtischen Strombedarf zu fixieren. Es ging letztlich nicht um 100% Ökostrom, wie von Grüner Liste Schriesheim und SPD gefordert, sogar kleinere Anteile wie 50 oder 25% wurden von der konservativen Gemeinderatsmehrheit abgeblockt. Was Bürgerinnen und Bürger über das Verhalten der beiden Fraktionen denken, sehen Sie hier:
Dr. Barbara Schenk-Zitsch, Stadträtin und stellvertretende Vorsitzende der Grünen Liste Schriesheim:
... Ein Armutszeugnis, für das man sich schämen muss.
Wolfgang Fremgen, Stadtrat und Vorsitzender des Schriesheimer Ortsverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
Das Verhalten von CDU und Freien Wählern ist beschämend und Ausdruck reiner Machtpolitik gegenüber Bürgermeister und den Fraktionen von Grüner Liste und SPD. Die Energiewende ist im Kopf der Blockierer und Nein-Sager noch nicht angekommen.
Heinz Waegner, Stadtrat und Leiter sozialer Einrichtungen in Heidelberg und Schriesheim:
„Wie kann es sein, dass Alfred Burckardt als Mitglied der AGENDA-Arbeitsgruppe Energie im Jahre 2002 in eine Photovoltaik-Anlage auf Schriesheimer Dächern investiert, als Freie Wähler-Stadtrat aber 2011 für einen Null-Prozent-Anteil Ökostrom in Schriesheim stimmt?“
Gisela Reinhard, Stadträtin und Vorsitzende des Schriesheimer Ortsverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
"Man muss sich schämen ..."
Dr. Prisca-Maryla Henheik:
... Ist Vertretern der CDU und der Freien Wähler die Zukunft ihrer Kinder/Enkelkinder total egal, nach dem Motto "Nach mir die Sintflut"? Dieses Verhalten lässt sich in einem einzigen Wort zusammenfassen: Enttäuschend!
Anette Reimelt: Schriesheim braucht Zukunft
Die Schockstarre nach der Nachricht aus der Gemeinderatssitzung der letzten Woche („CDU und FW verhinderten Bezug von Ökostrom durch die Stadt“) löst sich langsam. Der Schock bleibt - und damit die Frage, wie das passieren konnte.
N.N.
Armselige CDU: Ich spende € 7.000 zweckgebunden für einen entsprechenden Ökostromanteil der Stadt.









































