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Dr. Barbara Schenk-Zitsch: 'Unterstützen Sie die Petition für die Barrierefreiheit auch für Fernbuslinien!'
Verlegung von Stolpersteinen in Schriesheim: An die Vergangenheit erinnern - Lehren für die Zukunft ziehen!
Neues von Jana Sailer aus Tansania
  
CDU-Fraktion im Gemeinderat betreibt Blockadepolitik anstelle von Sachpolitik!
Grüne Liste Schriesheim im Gemeinderat fordert  die Einstellung eines Schulsozialarbeiters!
Sonderseite der RNZ vom 5.4.12 zum Thema 'SchulsozialarbeiterIn' in Schriesheim
Robert Hasenkopfs Haushaltsrede am 28. März 2012
Grüne Liste - Fraktion äußer sich positiv zum geänderten Entwurf des städtischen Haushaltes 2012! Foto: -TIN
Mitglieder der Grünen Liste Schriesheim besuchen das Jugendhaus. Foto: Lewe
Die Grünen sind die wahre Mittelstandspartei! Foto: Gerlinde Gregor
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Großes RNZ-Interview mit Christian Wolf am 03.01.2012
RNZ-Jahresgespräch mit Bürgermeister Hansjörg Höfer. Foto: Kreutzer
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30 Jahre GRÜNE LISTE SCHRIESHEIM - Bild- und Textdokumente der Anfänge der Schriesheimer Grünen!
Grünes Kommunalwahlprogramm 2009
Claudia Roth, Parteivorsitzende der Grünen
Claudia Roth, Parteivorsitzende der Grünen

PM 23. Juni 2010 Claudia Roth, Bundesvorsitzende der Grünen

Atomlobbyistin Merkel trifft sich mit Vertretern der Atomkonzerne

Zum Treffen der Bundeskanzlerin mit den Chefs der Energiekonzerne erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Es ist klar, warum die Chefs der vier großen Energiekonzerne die oberste Atomlobbyistin Angela Merkel ins Gebet nehmen. Die Atomlaufzeitverlängerung, die sie planen, würde ihnen rund 200 Milliarden Euro in die Kasse spülen, wofür sie im Gegenzug eine Brennelementesteuer von läppischen 2,3 Milliarden Euro jährlich zahlen sollen. Das wäre ein ungehörig dreistes Geschäft auf Kosten der Sicherheit der gegenwärtigen und unzähliger kommender Generationen. Für dieses Ziel mobilisieren sie beim so genannten Atomgipfel Konzernmacht pur im Kanzleramt. Wirtschaftsminister Brüderle und Umweltminister Röttgen müssen draußen bleiben. Die Konzernchefs drängen auf das Kanzlerinnenwort.

Sie wollen mit Angela Merkel beraten, wie man die Verfassung am elegantesten bricht und den Bundesrat bei der Beschlussfassung umgeht. Mit ins Gespräch nehmen sie eine Drohkulisse aus Absurdistan. Sie wollen sich vom Atomausstiegskonsens verabschieden und drohen gleichzeitig mit einem Verfahren gegen eine Brennelementesteuer, weil diese im Ausstiegskonsens angeblich ausgeschlossen worden sei, was so nicht stimmt. Hier zeigt sich eine blinde Profitgier, die sich nicht nur die Politik und die Verfassung, sondern auch die Gesetze der Logik zurechtbiegen will.

Frau Merkel weiß, was die Herren erwarten. Die letzten acht Monate haben gezeigt: Ihre Politik gründet auf schierem Klientelismus. Und sie will die willfährige Vollstreckerin der Atomlobby sein. Dafür reißt sie den größten, mit dem Ausstiegskonsens längst befriedeten Konflikt in der Geschichte der Bundesrepublik wieder auf. Frau Merkel geht damit auf Konfrontationskurs mit der großen Mehrheit der Bevölkerung. Sie riskiert den inneren Frieden, die Sicherheit von Millionen von Menschen und immer weiter anwachsende Berge von Atommüll – eine aberwitzige Zukunftshypothek für eine blinde Klientelpolitik. Frau Merkel sät Wind und wird grünen Sturm ernten.“

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